Insektenschutz

Weltweit werden zahlreiche Krankheiten durch Insekten übertragen, wie  Malaria,Gelbfieber, Hirnhautentzündungen und viele mehr.  Um diesen Gefahren zu  begegnen, gibt es verschiedene  Massnahmen wie physikalische Methoden, die Verwendung von Repellentien und Insektiziden.

 

Physikalische Methoden

  • Mückengitter an Türen und Fenstern
  • Bettnetze: Pyramiden – oder Rechteckform, unterschiedliche Maschenweite
  • Kopfnetze: sehr praktisch beim Wandern durch Mückenschwärme
  • Kleider: helle, weitgeschnittene Kleider schützen besser
  • Körperpflege: Duschen und frische Socken verringern die Attraktivität für Mücken

Repellentien (Zum Auftragen auf die Haut)
Auf die Haut aufgetragen bewirken sie einen „Geruchsmantel“, der die Insekten fernhalten soll. Je nach Wirkstoff und körperlicher Aktivität wirken sie unterschiedlich stark und lange. Für die richtige Anwendung beachtet man am besten die jeweilige Gebrauchsanweisung.

DEET (Diethyltoluamid)

  • Gute Wirksamkeit gegen Stechmücken, Bremsen, Fliegen, Milben und Zecken
  • Die Wirkung von Sonnenschutzmitteln kann beeinträchtigt werden
  • Nicht zu empfehlen während der Schwangerschaft und Stillzeit, ebenso nicht für Kleinkinder

Bayrepel (Hydroxyethyl-Isobutyl-Piperdincarboxylat)

  • Vergleichbare Wirksamkeit wie DEET
  • Für Kinder ab 2 Jahren
  • Zurückhaltung bei Schwangerschaft  und Stillzeit, da vertiefte Studien fehlen

Aetherische Öle

  • Zitronellenöl das chiniesiche Eukalyptusöl sind die wirksamsten dieser Klasse
  • Schützen erheblich schwächer als DEET und Bayrepel
  • Nicht geeignet  bei Aufenthalt in den Tropen
  • In der Regel geeignet für Kleinkinder und während der Schwangerschaft

 

Insektizide
Wirken auf das Nervensystem der Insekten toxisch.  Die meist verwendete Substanzklasse sind die Pyrethroide.  Auf Warmblüter wie Menschen wirken diese Substanzen weniger giftig als auf Insekten. Wie toxisch  sie wirklich sind, ist noch immer nicht abschliessend geklärt. Jedenfalls sollte der Kontakt mit der Haut und vor allem mit Schleimhäuten vermieden werden.  Auch  eine chronische Exposition durch Räucherstäbchen, Sprays und Verdunstungssysteme in schlecht durchlüfteten Räumen ist nicht zu empfehlen. Eine sinnvolle Anwendung  der Pyrethroide für Reisende in Malaria-Gebieten sind sicher die imprägnierten Moskitonetze.